Damit Bürger und Bürgerinnen nicht (auch nicht erneut) Opfer einer Straftat werden, ist Kriminalprävention immens wichtig. Diese Prävention ist eine Aufgabe der Gesellschaft insgesamt, damit für alle das Risiko sinkt, Opfer von Kriminalität zu werden. Der WEISSE RING bringt dabei wie keine andere Einrichtung Ideen und Forderungen der Opferhilfe und des Opferschutzes ein, hat diese Arbeit sogar in seinen Satzungszielen verankert.
In seinen Landesverbänden stärkt der WEISSE RING die Präventionsarbeit durch speziell benannte und ausgebildete Präventionsbeauftragte. Ab sofort ist Ingo Gansauge dieser Präventionsbeauftragte für den Landesverband Thüringen. Ziel der Präventionsarbeit ist es, das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken, nachhaltige Impulse für die opferorientierte Vorbeugung zu setzen, Informationen zu vermitteln und Empathie zu fördern. Das kann ganz konkret die Aufklärung darüber sein, welche Formen von Straftaten es gibt und wie die Vorgehensweise von Tätern ist oder praxisnahe Tipps und konkrete Anregungen beinhalten, in denen es darum geht zu verhindern, dass man zum Opfer wird.
Um Straftaten möglichst schon im Vorfeld zu verhindern, kooperiert der Präventionsbeauftragte mit verschiedenen Netzwerkpartnern wie zum Beispiel mit dem Arbeitskreis "Häusliche Gewalt", Seniorenbeiräten, dem Kriminalpräventiven Rat und Schulen und arbeitet mit Institutionen in Stadt und Land (unter anderem Polizei, soziale Einrichtungen und Verbände) zusammen.
Seine Erfahrungen aus der Opferhilfe machen den neuen Präventionsbeauftragten zu einem Experten auf diesem Gebiet. In Thüringen unterstützt Ingo Gansauge die präventionsaktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort und steht ihnen als beratender Ansprechpartner zur Verfügung.